Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualiseren Sie auf Edge, Chrome, Firefox.
Journées photographiques de Bienne, 9.-31.5.2026

Hôtel de Ville
Søren Berner

Mit Hôtel de Ville untersucht Søren Berner das Iglu-Zelt als widersprüchliches Symbol zwischen Schutz und Ausschluss, Freiheit und Zwang. In Paris sind Zelte ein erzwungener. Lebensraum für MigrantInnen und Obdachlose. Anderswo steht dieselbe Form für freiwillige Unsicherheit – Abenteuer, Lifestyle, eine romantische Idee des „Draussenseins“.

Als ortsspezifische Arbeit für die Bieler Fototage entwickelt, überführt Berner dieses fragile, temporäre Objekt in dauerhafte Skulpturen im öffentlichen Raum. In der Ausstellung ergänzt eine Installation mit Fotografien urbaner Zelte die Arbeit: Die Bilder hängen hinter Moskitonetzen, darüber sind Siebdrücke mit Outdoor-Slogans wie „Travel light. Live hard.“. Die glatte Sprache trifft auf die Realität des Überlebens.

Hôtel de Ville fragt: Wer darf verletzlich sein? Wer wird dazu gezwungen? Wem gehört der öffentliche Raum – und wer wird darin nur geduldet?

Unterschtützt bei: Statens Kunstfond

Präzentiert von Espace Libre

KuratorIn: Laurine Landry & Janosch Perler

Herstellungsjahr: 2026

Orte

espace libre

Espace Libre
Seevorstadt 73
2502 Biel/Bienne

Zum Ort
Photo-diagnostic
Jeanne Chevalier
TTL – Tokyo Traffic Lights – Through The Lens
Daniel Stucki
18h15
Simon Senn
Broken Sets: Bad Display
Penelope Umbrico
LIBRE
Thomas Brasey
„Blast“ und „Selbstporträt für die Katz“
Luzia Hürzeler
Die beste Freundin
Judith Stadler
The Hambantota Connection
Kerstin Hamilton
Meanwhile Magdalene
María Elínardóttir
Silent Outlooks
Gregory Collavini