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Journées photographiques de Bienne, 9.-31.5.2026

Agenda

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Anzeige von 22 auf 22 Veranstaltungen.
8.—8.5.26, 18:00 (fr/de/en) / Photoforum Pasquart

Ausstellungseröffnung

Offizielle Eröffnung der Ausstellungen der 29. Ausgabe der Bieler Fototage zwischen 18:00 und 22:00 Uhr (mit Ausnahme des Atelier Robert: 18:00 bis 20:00 Uhr)

8.—8.5.26, 18:00 (fr/de/en) / Photoforum Pasquart

Ansprachen

Rednerinnen:

Sarah Zürcher, Direktorin der Bieler Fototage
Glenda Gonzalez Bassi, Stadtpräsidentin der Stadt Biel
Caroline Nicod, Leiterin des Fachbereichs Institutionenförderung
Virginie Heyer, Präsidentin des CJB (Conseil du Jura bernois) und der Kulturkommission

8.—26.5.26, 00:00 (fr/de/en) / Filmpodium Biel/Bienne

Filmpodium Biel/Bienne: Vulnerabilities 23.4.-26.5.2026

Die Filmreihe, die vom 23. April bis zum 26. Mai 2026 zu sehen ist, wurde in Zusammenarbeit mit den Bieler Fototagen entstanden und greift das Thema der diesjährigen Festival-Edition (9.-31. Mai 2026) auf: Verletzlichkeit als Gemeingut. Gesehen werden gehört zu den grundlegendsten menschlichen Bedürfnissen und kann eine zutiefst berührende Erfahrung sein: sie berührt nicht nur die Person, die gesehen wird, sondern ebenso jene, die sieht. Wie ist es also, wenn wir den Mut aufbringen, unsere Masken fallen zu lassen und uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind? Wenn wir unsere Unsicherheiten und Schwächen anerkennen, und uns gerade dadurch Aufmerksamkeit schenken und füreinander sorgen. Schutzbedürfnis und Verantwortung werden in dem Moment zur gemeinsamen Aufgabe; Verletzlichkeit zum kollektiven Erleben.

„We’re all just walking each other home“ erklärt der spirituelle Lehrer und Psychologe Ram Dass. Meisterwerke wie Spellbound von Alfred Hitchcock, Love Streams von John Cassavetes, De rouille et d’os von Jacques Audiardoder The Goddess of 1967 von Clara Law erzählen auf unterschiedlichste Weise, wie orientierungslose Einzelgänger:innen ihre Verletzlichkeiten als geteilte Herausforderung verstehen, in widerständige Kräfte umwandeln und dabei eine tiefe Nähe erfahren. Es sind Werke, die unsere gemeinsame Menschlichkeit ins Bewusstsein rücken.

Der neue Spielfilm von Hong Sang-soo, Was diese Natur dir sagt, erkundet, wie die Familie als solidarisches Netzwerk fungiert und voller Zuwendung den Umgang mit Lebensentwürfen modelliert. Los Domingos von Alauda Ruiz de Azúa dagegen verbindet eindrucksvoll familiäre Spannungen mit der Perspektive einer Heranwachsenden in einer Gesellschaft in der Glaubenskrise: Wie die Familie kann auch ein Kloster Schutzraum oder Ort zusätzlicher Verletzung sein. Yalla Parkour von Areeb Zuaiter zeigt schliesslich, wie ein Film selbst zu einem Ort der Erinnerung und des Widerstands werden kann: Junge Parkour-Athleten verwandeln Mitte der 2010er-Jahre die Ruinen Gazas in Schauplätze sportlicher Höchstleistung – erfüllt von schmerzhaftem Verlust und zündender Energie.

Das Publikum ist eingeladen, zwischen den Werken der Filmreihe und jenen des Festivals Beziehungen herzustellen und auf diese Weise neue Wege des Sehens zu gehen: Gegen Vorweisen eines gültigen Festival-Tickets gewähren wir CHF 5.– Ermässigung auf alle Filme dieser Reihe sowie auf das Campus Festival am 24. Mai.

Programm und Informationen hier: www.filmpodiumbielbienne.ch

9.—9.5.26, 12:00 (fr/de/en) / Robert-Walser-Platz

Das Tanzfest

Verbinden Sie Ihren Besuch mit dem Tanzfest. Entdecken Sie das Programm und alle Informationen unter: www.fetedeladanse.ch

Laden Sie den Flyer hier herunter

9.—9.5.26, 18:00 (fr/de/en) / Alte Neumarktpost

REBL x Leica: Vernissage der Ausstellung von Dominic Nahr

Vernissage der Ausstellung von Dominic Nahr, eine Veranstaltung, organisiert von REBL x Leica.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Leica Summit.

9.—9.5.26, 15:00 (fr/de/en) / Le Grenier Dachstock

Podiumsdiskussion und Buchvorstellung von Dominique Bartels (2. Enquête Photographique Jura bernois)

Vernissage der Ausstellung Le tissage du vivant und der im Rahmen der 2. Enquête photographique Jura bernois 2024–2027 entstandenen Publikation. Im anschliessenden Gespräch werden die in der Ausstellung behandelten Themen in Anwesenheit der Preisträgerin Dominique Bartels erörtert. Mit Le tissage du vivant, untersucht die Künstlerin die Gesten des Scherens und Melkens und legt ein Territorium frei, das aus vielschichtigen Beziehungen zwischen Mensch, Tier und Landschaft hervorgegangen ist. Sie befragt die Kontexte, in denen sich diese Praktiken weiterführen, im Spannungsfeld von Erinnerung und Transformation.

In Anwesenheit der MitarbeiterInnen der 2e Enquête photographique Jura bernois :

Sylviane Messerli, Mémoires d’Ici (Forschungs- und Dokumentationszentrum des Berner Jura)
Jean-Marie Hotz, Editions Intervalles (Kulturzeitschrift für den Berner Jura und Biel)
Mélanie Cornu, Conseil Jura bernois
Sarah Girard, co-curatrice (Direktorin des Festivals von 2018 bis 2025)

Moderation :

Sarah Zürcher, Direktorin des Festivals

9.—9.5.26, 11:15 (fr/de/en) / Photoforum Pasquart

Führung in Anwesenheit der FotografInnen

Führung durch die Ausstellungen in Anwesenheit der FotografInnen der 29. Ausgabe.

10.—10.5.26, 14:15 (fr/de/en) / Atelier Robert

Führung

Besuch der Ausstellungen von Sabine Hess und Nicolas Polli im Atelier Robert und anschliessend in der Gurzelen in Anwesenheit ihres Kurators Jean-Guy Python.

13.—13.5.26, 12:15 (fr/de/en) / NMB Haus Schwab

Lesungen, Diskussion, Sandwiches

Lesungen und kritische Betrachtungen zur Fotografie sowie die gefilmten Interviews mit den FotografInnen in der Agora-Bibliothek.

13.—13.5.26, 14:15 (fr/de) / Photoforum Pasquart

Führung

Führung für alle nach Anmaledung: info@jouph.ch

13.—13.5.26, 14:15 (fr/de) / Photoforum Pasquart

Workshop cyanotype: blau, die Farbe, die Bilder entstehen lässt

In diesem Workshop des Photoforums entdecken Kinder eine der ältesten fotografischen Techniken wieder: die Cyanotypie.

Für Kinder (Alter 6-12), deren Eltern um 14:15 Uhr zu Besuch sind.

Kostenlos bei Anmeldung: info@jouph.ch

13.—13.5.26, 17:00 (fr/de) / Residenz Au Lac

Vernissage: Schule für Gestaltung Bern und Biel

Vernissage der Ausstellung der Fachklasse Grafikdesign im 2. Jahr und der Studierenden im 2. und 3. CPMD.

16.—16.5.26, 14:15 (fr/de/en) / Photoforum Pasquart

Führung

Führung für die FreundInnen von Photo Elysée und das Festival.

20.—20.5.26, 16:00 (fr/de/en) / NMB Haus Schwab

Preisverleihung des SNF-Wettbewerbs für wissenschaftliche Bilder 2026

Preisverleihung in Anwesenheit eines Jurymitglieds. Anschliessend Apéro.

23.—23.5.26, 11:15 (fr/de) / Gurzelen

Zusammenarbeit mit Presstival

Präsentation der Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Presstival in der Gurzelen.

24.—24.5.26, 11:00 (fr/de/en) / Filmpodium Biel/Bienne

Campus Festival: Vulnerabilities

Eine Auswahl von 12 Kurzfilmen, realisiert von Studierenden der Schweizer Kunsthochschulen ZHdK, FHNW, CISA, HSLU, HEAD und ECAL. Dieses Programm versteht das bewegte Bild als Erweiterung zeitgenössischer fotografischer Praktiken.

Atelier vom 13:15 bis 14:00 im Filmpodium Biel/Bienne: „Verletzlichkeiten am Set“. Mit Stéphane Kuthy, Président Swiss Cinematographers Society (SCS), und Andreas Struck, Co-Leitung Filmpodium Biel/Bienne. Moderation: Virginie Borel, Geschäftsführerin des Forums für Zweisprachigkeit.

Bei Vorlage einer gültigen Festivalkarte wird für das Campus Festival eine Ermässigung von 5 CHF gewährt.

Laden Sie hier den Flyer zum Campus Festival herunter: Campus Festival Vulnerabilities

Programm Vulnerabilities und Informationen hier : www.filmpodiumbielbienne.ch

24.—24.5.26, 13:15 (fr/de/en) / Filmpodium Biel/Bienne

Atelier im Filmpodium Biel/Bienne: „Verletzlichkeiten am Set“

Atelier im Filmpodium Biel/Bienne: „Verletzlichkeiten am Set“. Mit Stéphane Kuthy, Président Swiss Cinematographers Society (SCS), und Andreas Struck, Co-Leitung Filmpodium Biel/Bienne. Moderation: Virginie Borel, Geschäftsführerin des Forums für Zweisprachigkeit.

27.—27.5.26, 17:30 (de) / Photoforum Pasquart

Fotografische Arbeiten im kollektiv: Einblick in die Praxis von LUNAX

Veranstaltung organisiert vom Photoforum Pasquart im Rahmen der Ausstellung von LUNAX.

LUNAX, Schweizer Fotoagentur mit Fokus auf kollektives Arbeiten und Ausstellungen, gibt Einblick in ihre Praxis. Interaktiver Workshop: Teilnehmende arbeiten selbst zu kuratorischen Fragen und erleben die Herausforderungen gemeinsamer Ausstellungsentwicklung.

Der Workshop dauert 3 Stunden, einschliesslich Pausen.

Kostenlos nach Anmeldung : info@jouph.ch

28.—28.5.26, 18:00 (fr/de/en) / Atelier Robert

Poetische Intervention: das Bild der Natur

Eine poetische Intervention zu Fotografie und Malerei rund um das Ried von Bernadette Fülscher.

29.—29.5.26, 12:00 (fr/de) / NMB Haus Schwab, Raum Agora

Workshop Republik mit Lunch

Workshop mit Annette Keller (Republik) und dem Redaktionsteam: Einblick in journalistische Praxis und redaktionelle Prozesse.

Der Workshop findet im Agora statt und beinhaltet ein Lunch mit Sandwiches.

30.—30.5.26, 15:00 (en) / Cinéma Beluga Bienne

Artist Talk mit Dominic Nahr

Bei dieser Veranstaltung wird Dominic Nahr über seine Erfahrungen als Reporter in Konfliktgebieten sprechen. Seine Ausführungen werden dazu beitragen, die auf dem Festival gezeigten Bilder in ihren Kontext einzuordnen.

Online-Tickets sind hier erhältlich:  www.leica-summit.ch

Im Anschluss an die Diskussion findet im La Poste eine von REBL x Leica organisierte After-Party statt.

 

 

31.—31.5.26, 16:30 (fr/de/en) / Atelier Robert

Finissage: Last Slice

Talk mit Sabine Hess et Nicolas Polli, anschliessend Pizza-Apéro.

2026 – Vulnerabilities

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Programm

_ Verletzlichkeit als Gemeingut
_ La vulnérabilité comme bien commun
_ Vulnerability as a Commons

Eine künstlerische und politische Reflexion über Fürsorge, Körper und Gemeinschaft.
Wie kann ein Bild berühren, widerstehen, heilen?

Die Ausgabe 2026 des Festivals rückt Verletzlichkeit ins Zentrum – nicht als individuelle Schwäche, sondern als geteilte, soziale und politische Bedingung: als ein Gemeingut. In einer Welt, die von multiplen Krisen geprägt ist, präsentieren die Bieler Fototage fotografische Arbeiten, die nicht nur dokumentieren, sondern Beziehungen herstellen, marginalisierte Realitäten sichtbar machen und Räume der Sensibilität, Aufmerksamkeit und Fürsorge eröffnen.


Das Programm gliedert sich in vier thematische Schwerpunkte:
– Feminismen und Körperpolitiken,
– affektive Ökologien und Beziehungen zum Lebendigen,
– Erzählungen von Migration und Gastfreundschaft,
– reparative künstlerische Gesten, in denen das Bild zu einem Ort von Erinnerung, Widerstand und visueller Gerechtigkeit wird.

Durch kollaborative Praktiken, kritisch reflektierte Bilder, neu angeeignete Archive und Formen sanften Widerstands ist das Publikum eingeladen, seinen eigenen Weg durch das Festival zu gestalten – ohne vorgegebenen Parcours.

Jeder Ausstellungsort wird zu einem kritischen Denkraum, der eine dieser Fragestellungen vertieft und den Dialog zwischen Werken, Kontexten und Publikum eröffnet. Das Festival vereint renommierte Schweizer und internationale KünstlerInnen, aufstrebende Stimmen, Kollektive sowie Forschende und AktivistInnen, deren Arbeiten die sozialenFunktionen des Bildes, seine sinnliche Kraft und sein kritisches Potenzial untersuchen.

Denn Bilder beschränken sich nicht darauf, Leid oder Ungerechtigkeit abzubilden: Sie können auch verbinden, trösten und reparieren. So wird das Bild zu einem Raum der Fürsorge, des Widerstands und der Neuordnung des Sinnlichen, einem Ort, an dem gemeinsames Denken, Fühlen und Handeln möglich wird.

Stand-ins
Markus Bertschi
Notre pain quotidien
Lalie Thébault Maviel
The Encounters
Mohammadreza Mirzaei
Dutch Landscapes
Mishka Henner
Los Invisibles
Ingrid Wildi
Dans les plis de la ville
Emmanuelle Bayart
Ulundi
Laurence Bonvin
2016
Schule für Gestaltung Bern und Biel
(sans titre)
Heini Stucki
Tools of Resistance
Sasha Kurmaz