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Journées photographiques de Bienne, 9.-31.5.2026

Campus Festival

Sonntag, 24. Mai 2026
Projektion und Diskussion einer Auswahl von 12 Kurzfilmen, die von Studierenden der Schweizer Kunsthochschulen gedreht wurden: ZHdK, FHNW, CISA, HSLU, HEAD und ECAL. Dieses Programm versteht das bewegte Bild als Erweiterung zeitgenössischer fotografischer Praktiken.

Atelier vom 13:15 bis 14:00: „Verletzlichkeiten am Set“. Mit Stéphane Kuthy, Président Swiss Cinematographers Society (SCS), und Andreas Struck, Co-Leitung Filmpodium Biel/Bienne. Moderation: Virginie Borel, Geschäftsführerin des Forums für Zweisprachigkeit.

Laden Sie hier den Flyer zum Campus Festival herunter: Campus Festival Vulnerabilities

Vom 23. April bis zum 26. Mai 2026
Diese Filmreihe, die im Filmpodium Biel/Bienne gezeigt wird, entstand in Zusammenarbeit mit den Bieler Fototagen und steht im Einklang mit dem Thema der Festivalausgabe 2026 (9.–31. Mai): Verletzlichkeit als Gemeingut. Gesehen werden gehört zu den grundlegendsten menschlichen Bedürfnissen und kann eine zutiefst berührende Erfahrung sein: sie berührt nicht nur die Person, die gesehen wird, sondern ebenso jene, die sieht. Wie ist es also, wenn wir den Mut aufbringen, unsere Masken fallen zu lassen und uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind? Wenn wir unsere Unsicherheiten und Schwächen anerkennen, und uns gerade dadurch Aufmerksamkeit schenken und füreinander sorgen. Schutzbedürfnis und Verantwortung werden in dem Moment zur gemeinsamen Aufgabe; Verletzlichkeit zum kollektiven Erleben.
„We’re all just walking each other home“ erklärt der spirituelle Lehrer und Psychologe Ram Dass. Meisterwerke wie Spellbound von Alfred Hitchcock, Love Streams von John Cassavetes, De rouille et d’os von Jacques Audiardoder The Goddess of 1967 von Clara Law erzählen auf unterschiedlichste Weise, wie orientierungslose Einzelgänger:innen ihre Verletzlichkeiten als geteilte Herausforderung verstehen, in widerständige Kräfte umwandeln und dabei eine tiefe Nähe erfahren. Es sind Werke, die unsere gemeinsame Menschlichkeit ins Bewusstsein rücken.
Der neue Spielfilm von Hong Sang-soo, Was diese Natur dir sagt, erkundet, wie die Familie als solidarisches Netzwerk fungiert und voller Zuwendung den Umgang mit Lebensentwürfen modelliert. Los Domingos von Alauda Ruiz de Azúa dagegen verbindet eindrucksvoll familiäre Spannungen mit der Perspektive einer Heranwachsenden in einer Gesellschaft in der Glaubenskrise: Wie die Familie kann auch ein Kloster Schutzraum oder Ort zusätzlicher Verletzung sein. Yalla Parkour von Areeb Zuaiter zeigt schliesslich, wie ein Film selbst zu einem Ort der Erinnerung und des Widerstands werden kann: Junge Parkour-Athleten verwandeln Mitte der 2010er-Jahre die Ruinen Gazas in Schauplätze sportlicher Höchstleistung – erfüllt von schmerzhaftem Verlust und zündender Energie.
Das Publikum ist eingeladen, zwischen den Werken der Filmreihe und jenen des Festivals Beziehungen herzustellen und auf diese Weise neue Wege des Sehens zu gehen.

Orte

Filmpodium Biel/Bienne

Filmpodium Biel/Bienne

Faubourg du Lac 73

2502 Bienne

Zum Ort
Ilona et Maddelena
Sandra Mehl
Welcome Back
Claudia Breitschmid
Vers la rive
Rebecca Bowring
Tagebuch einer Exekution
Fabian Biasio
High Retention, Slow Delivery
Constant Dullaart
I was here
Nicolas Denis
Foule
Cyril Porchet
I will share with you
Mingjun Luo
Sarajevo (Bosnie-Herzégovine)
Steeve Iuncker
RC 35MHz
Alexander Jaquemet